SKOM | Die Osteopathie-Schule mit Erfahrung

Du interessierst Dich für eine Osteopathie-Ausbildung an unseren Schulen in Hamburg & Dornstadt / Ulm?

Herzlich Willkommen an der SKOM!

(Privat)Schule für klassische osteopathische Medizin

Wir bieten seit 1994 Osteopathie-Ausbildungen und osteopathische Weiterbildungen an unseren Schulstandorten in Hamburg & Dornstadt / Ulm an. Von Beginn an legen wir stets Wert auf qualitativen, pädagogisch durchdachten Osteopathie-Unterricht, sowie auf ein herzliches, aufgeschlossenes Miteinander.

Eine Osteopathie-Schule - verschiedene Angebote

Osteopathie-Ausbildungen


Die SKOM – (Privat)Schule für klassische Osteopathische Medizin, bietet als kleine, aber feine Ausbildungseinrichtung eine strukturierte Osteopathie-Ausbildung in Teilzeit zur Osteopathin / zum Osteopathen an. Seit 1994 unterrichten wir praxisorientiert und in kollegialer Atmosphäre an unseren Schulstandorten in Hamburg und Dornstadt / Ulm.

Osteopathie-Weiterbildungen


Unsere osteopathischen Postgradiertenkurse und Sonderseminare sind inhaltlich spannend, anregend und anerkannt. Ein wechselndes und immer wieder neues inspirierendes Programm bietet den Teilnehmer*innen neben neuen Ideen und Impulsen für ihre tägliche Arbeit am Patienten und auch von den Berufsverbänden anerkannte Fortbildungspunkte.

Vertiefende Informationen zu unseren Osteopathie-Ausbildungen in Hamburg und Dornstadt / Ulm

Die 5-jährige Osteopathie-Ausbildung an der SKOM findet in Teilzeit statt. Physiotherapeut*innen, Ärzt*innen, Heilpraktiker*innen, medizinische Bademeister*innen mit einer manualtherapeutischen Zusatzausbildung (240 Stunden) und Hebammen/Geburtshelfer können zur Ausbildung an unserer Schule zugelassen werden. Anwärter*innen bestimmter anderer Berufsgruppen (z.B. Ergotherapeut*innen) können entsprechend der Statuten der BAO (siehe unten), nach Unterzeichnung einer Verzichtserklärung, ebenfalls die Ausbildung zum/zur Osteopath*in an unserer Schule machen. 

Die SKOM hat im Laufe ihrer langen Geschichte ein schlüssiges osteopathisches Konzept entwickelt und immer wieder angepasst, welches sich auf die Ideen von A.T. Still und anderer namhafter internationaler Osteopathen stützt. Dieses Konzept ist Grundlage für unser inhaltlich aufeinander aufbauendes und strukturiertes Curriculum, was die ganzheitliche Betrachtungsweise der Osteopathie bereits ab dem ersten Ausbildungsjahr betont. Wir legen dabei großen Wert darauf, dass nicht nur osteopathische Techniken erlernt, sondern vor allem die osteopathischen Prinzipien verstanden werden.

Die Ausbildung an der (Privat)Schule für klassische osteopathische Medizin ist eine ausgewogene Mischung aus Theorie, Praxis und der Vermittlung klinischer Grundlagen der Osteopathie. Auf diese Weise sollen die manuelle Befundung und Behandlung erlernt werden, die den Kern der Methode bilden.

Perspektiven

01.

Inhalte verstehen
  • Fundierte Kenntnisse der menschlichen Anatomie, Physiologie, Embryologie sowie anderer medizinischer Bereiche bilden die Grundlage für osteopathisches Arbeiten.
  • Wir vermitteln diese Inhalte strukturiert, didaktisch aufeinander aufbauend, praxisorientiert und unter Einsatz moderner Medien.

02.

Spüren lernen
  • Das Spüren der Gesundheit und der physiologischen Norm sowie deren Veränderung und Abweichung bildet die praktische Voraussetzung für osteopathisches  Befunden und Behandeln.
  • Wir schulen und trainieren diese Fähigkeit von Beginn an und bieten den Studenten dabei intensive persönliche Unterstützung.

03.

Osteopath*in werden
  • Die Osteopathie ist nicht nur eine Heilmethode, sondern v. a. auch eine Philosophie.
  • Die Begeisterung für diese ganzheitliche Philosophie zu wecken und die Studenten bei der Entwicklung ihrer persönlichen inneren Haltung entsprechend zu unterstützen, sehen wir als unsere Aufgabe.

Lerne unsere Osteopathieschule an einem kostenlosen Schnuppertag kennen!


Schnuppertage Ausbildung Osteopathie Schule

Wir laden Dich herzlich zu unseren Schnuppertagen ein. Neben der Möglichkeit von Online-Informationsveranstaltungen gibt es auch viermal im Jahr die Möglichkeit, in Hamburg und Dornstadt einen Einblick in die Osteopathie-Ausbildung zu bekommen. In Gesprächen mit Lehrern und Schülern kannst Du dein Bild von der SKOM-Ausbildung vervollständigen.

Ablauf: 

  • Begrüßung
  • Einführung in die Osteopathie 
  • Vorstellung der Schule und Ausbildung
  • Hospitieren beim laufenden Unterricht

Das spricht für (D)eine Osteopathie-Ausbildung an der SKOM:

Schlüssiges osteopathisches Konzept

Die SKOM hat im Laufe ihrer langen Geschichte ein schlüssiges osteopathisches Konzept entwickelt. Dieses ist gestützt auf die Ideen von A.T. Still und anderer namhafter Osteopathen. Es ist modern, pädagogisch sinnvoll und soll unseren Student*innen beim Erlernen der Osteopathie helfen. Dieses Konzept ist Grundlage für unser inhaltlich aufeinander aufbauendes und strukturiertes Curriculum, was auch die Ganzheitlichkeit der Osteopathie bereits ab dem ersten Ausbildungsjahr betonen will. Wichtig erscheint uns nicht nur die Vermittlung von Techniken, sondern vor allem das Verstehen osteopathischer Prinzipien.

Zwei Ausbildungsstandorte

Die SKOM unterhält zwei Ausbildungsorte (Hamburg und Dornstadt / Ulm). An beiden Standorten finden die inhaltlich parallelen Seminare mit einer zeitlichen Versetzung von ca. 2 Wochen statt. Ein Wechsel von Hamburg nach Dornstadt bei Ulm und umgekehrt ist meist sehr einfach möglich. Somit können ausgefallene Seminare jeweils am anderen Kursort nachgeholt oder kompensiert werden. Pro Schuljahr sind dies 7 Seminare, von denen je drei 3-tägig und vier 4-tägig stattfinden. Daraus ergeben sich am Ende der Ausbildung insgesamt 1350 Ausbildungsstunden.

Herzliche Atmosphäre

Einen großen Schwerpunkt legen wir auf ein vertrauensvolles respektvolles Miteinander, um die Lernatmosphäre positiv zu gestalten. Verschiedene Feiern und Aktionen im Laufe eines Schuljahres, welche jeweils von verschiedenen Jahrgängen für die gesamte Schule organisiert werden, helfen dabei, neben dem ernsthaften Lernen in ungezwungener Atmosphäre ein angenehmes schulübergreifendes Gemeinschaftsgefühl zu kreieren. Dieses Gemeinschaftsgefühl wurde in Umfragen von Absolvent*innen immer wieder als besonders hervorgehoben.


Gute Erreichbarkeit der Dozent*innen und Schulleitung

Unsere Schulleitung ist über den Schulkoordinator, der sich um offene Fragen unserer Student*innen kümmert, immer erreichbar und ansprechbar. So können individuelle Fragen und Probleme schnell gelöst werden. Sehr wichtig ist für uns ein persönlicher Umgang, um den schulischen Alltag allen Beteiligten möglichst angenehm zu gestalten. Auch unsere Dozent*innen sind in der Zeit der Ausbildung für unsere Student*innen bei offenen Fragen immer ansprechbar. 

Faire Preisgestaltung

Trotz der jahrzehntelangen Erfahrung und unseren hohen Qualitätsanforderungen an uns, unser Curriculum und unsere Dozent*innen, versuchen wir die Ausbildungskosten in Relation zur erbrachten Unterrichtsqualität für alle Seiten in Balance zu halten. Es soll weiterhin für jede*n möglich sein bei ernsthaftem Interesse am Berufsbild des Osteopathen eine qualitative hochwertige Ausbildung zu absolvieren.

Keine Kündigungsfrist

Bei der SKOM unterzeichnest Du einen Ausbildungsvertrag, der von Dir jederzeit wieder aufgelöst werden kann. Das heißt, dass bei einer Notwendigkeit des Abbruchs der Ausbildung keine Kündigungsfrist und auch keine finanziellen Verpflichtungen über den Abbruchzeitpunkt hinaus bestehen.

Anmeldung:

Osteopathie-Ausbildung in Hamburg & Dornstadt / Ulm

Neues lernen

Egal welchen therapeutischen Beruf Du bislang ausgeübt hast, mit der Osteopathie hast Du die Chance eine Vielzahl neuer therapeutischer Möglichkeiten zu erlernen. Diese werden Deine Patient*innen gerne annehmen und Du wirst mit Sicherheit eine große Freude am Ausüben Deines Berufes erfahren.

Freunde gewinnen

Die Osteopathie-Ausbildung an der SKOM dauert in der Regel 5 Jahre. Dies ist eine Zeit in der Deine Mitstudent*innen nicht nur Klassenkamerad*innen und Lernpartner*innen bleiben, sondern auch häufig zu echten Freunden werden.

Perspektive(n) bekommen

An der SKOM lernst Du das Handwerk der Osteopathie mit dem Du dann schon sehr gut Deinen beruflichen Alltag als Osteopath*in meistern kannst. Nach Abschluss der Ausbildung steht Dir aber zusätzlich zahlreiche Türen zu vielen interessanten Weiter- und Fortbildungen aus dem ganzen Spektrum der Osteopathie offen.

Die SKOM bietet seit 1994 berufsbegleitende Osteopathie-Ausbildungen und Weiterbildungen mit hohen inhaltlichen und pädagogischen Ansprüchen.

Über die SKOM - Schule für klassische osteopathische Medizin

Unser internationales Dozent*innen-Team aus 20 Osteopath*innen und Ärzt*innen aus Belgien, Holland, Deutschland, Italien, Großbritannien und der Schweiz unterrichtet an unseren beiden Ausbildungsstandorten.

Unsere Lehrer*innen verfügen über langjährige Praxiserfahrung. So ist ein breitgefächertes Kursangebot an den Osteopathie-Schulen in Hamburg & Dornstadt/Ulm gegeben, das neben den zahlreichen osteopathischen und ärztlichen Fächern auch eine osteopathische Basisausbildung in Pädiatrie und Gynäkologie erlaubt. Die SKOM legt zudem großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit der Dozent*innen, sowie auf die Abstimmung der Lehrinhalte. Dadurch, dass immer alle Ausbildungsjahre und damit auch ein Großteil der Dozent*innen gleichzeitig an den Seminarwochenenden vor Ort sind, ist eine stetige Erreichbarkeit und enge Kommunikation der Dozent*innen untereinander und mit den Dozent*innen gegeben.


Osteopathieschule Ulm Dornstadt
Osteopathieschule Hamburg SKOM


"SKOM´ler" sprechen über die Schule

Frank Roels D.O. Osteopath, ehem. Schulleiter SKOM

Frank Roels

Mitglied der Schulleitung

Der Osteopath hat den Anspruch, den/die Patient*in in seiner individuellen Situation zu verstehen und daraus eine gezielte und dem/der Patient*in angemessene Behandlung anzubieten. Zusammen mit jedem/jeder Patient*in diesen Weg gehen ist immer spannend. Die SKOM nimmt jeden/jede Kursteilnehmer*in auf ihre eigene Art und Weise in die Welt der Osteopathie mit. Das geht nicht immer reibungslos, aber dann ist die SKOM mit ihrer persönlichen Betreuung da um in der Situation zusammen zu überlegen und Lösungen zu finden. Und das seit fast 30 Jahren!

Julia Bertele Osteopathin

Julia Bertele

ehem. StudentIn

Bei der SKOM lernt man das ganze Spektrum der Osteopathie mit all ihren Facetten kennen. Das tolle Dozent*innen-Team schafft es die notwendige Professionalität mit ganz viel Spaß und Freude zu verbinden.

Katharina Sedlmayr

Dozentische Assistentin

Die SKOM ist eine Osteopathie Schule, die mir als Studentin sehr viel Spaß gemacht hat und mir nun auch als Assistentin viel Freude bereitet! Es ist natürlich nicht nur der Spaß, sondern auch die Menge an Informationen, die Zeit zum praktischen Üben, die persönliche Begleitung über die Jahre durch die Dozenten und die Schulleitung, die Struktur um viel Wissen zusammenzufügen um am Ende sicher osteopathisch praktizieren zu können und das familiäre, freundschaftliche Miteinander, welcher die SKOM in meinen Augen zu einer sensationellen Schule machen!

Cornelius Feist SKOM Student, Osteopath Hamburg, St

Cornelius Feist

Student

Schon meine Tante hat in den 1990ern ihre Ausbildung zur Osteopathin an der SKOM gemacht. Ich freue mich nun bereits über 4 Jahre von Dozent*innen zu lernen, die teils schon sie ausgebildet haben. Dies steht repräsentativ für die einmalige therapeutische Erfahrung mit der an der SKOM die Osteopathie umfassend und praxisnah vermittelt wird. Es gibt für mich keinen besseren Ort, um diesen wunderbaren Beruf zu erlernen.

Frederik Baran Osteopathiestudent SKOM

Frederik Baran

Student

Eine Mitschülerin im Kurs zur Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung erzählte mir wie großartig die Osteopathieausbildung an der SKOM ist. Sie war so überzeugend, dass ich mich direkt angemeldet habe. Nach jetzt fast zwei Jahren verstehe ich was sie damals meinte. Der Unterricht ist gut strukturiert und voll gepackt mit Wissen. Die Dozenten sind allesamt freundlich und beeindrucken jeder auf seine eigene Art. Ich freue mich sehr auf die nächsten Jahre bei der SKOM, um noch tiefer in die Welt der Osteopathie einzutauchen.

Lara Guttowski Osteopathiestudentin SKOM Hamburg

Lara Guttowksi

Studentin

Für mich bedeutet Osteopathie eine Lehre der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen. Genau dies wird durch charaktervolle, herzliche Dozenten bei der SKOM vermittelt. Neben dem umfassenden Fachwissen findet man hier Menschlichkeit, Vertrauen und Offenheit.

FAQ:Häufig gestellte Fragen zu unseren Osteopathie-Ausbildungen und zur Osteopathie im Allgemeinen

Die Schule

Möglichkeit sich ein Bild von der SKOM zu machen

Schnuppertage bieten Einblicke. Mach Dir doch Ihr eigenes Bild: Wir laden Dich herzlich zu unseren Schnuppertagen ein. Viermal im Jahr hast Du die Möglichkeit, in Hamburg und in Dornstadt/Ulm einen Einblick in die Ausbildung zu bekommen. In Gesprächen mit Lehrern und Schülern kannst Du Dein Bild von der SKOM-Ausbildung vervollständigen. Wir bieten auch Online-Schnuppertage an.

Ansprechpartner bei Fragen

Für weitere Fragen stehen wir Dir gerne zur Verfügung:

  • Karl-Peter Sohler, Schulleiter, kp.sohler@osteopathie.com
  • Thorsten Will, Schulkoordinator, t.will@osteopathie.com
  • Georg Eggers, Schulkoordinator, g.eggers@osteopathie.com
  • Sandra Krüger, Sekretariat, info@osteopathie.com


Die Ausbildung

Ausbildungsform

Die SKOM bietet eine von der BAO anerkannnte 5-jährige Ausbildung zur Osteopath*in an.
Die Ausbildung erstreckt sich in Form von Teilzeitunterricht über 5 Jahre mit insgesamt 1.350 Unterrichtsstunden.
Pro Schuljahr finden 7 Seminare statt, wobei ein Ausbildungsjahr aus vier 4-tägigen Seminaren und drei 3-tägigen Seminaren besteht.

Theorie/Praxis

Das Verhältnis von theoretischem zu praktischem Unterricht entspricht in etwa 40% zu 60%. Um eine intensive persönliche Betreuung, insbesondere bei der praktischen Arbeit zu gewährleisten, werden die Dozenten von Assistenten unterstützt.

Skripte

In allen Fächern erhältst Du Skripte als Lernhilfen für die Ausbildung. Die zu erlernenden Techniken werden in den Skripten bildhaft dargestellt und nochmals kurz in Textform erläutert. Die Skripte und Unterlagen stehen in digitaler Form (PDF-Dateien) kostenlos zur Verfügung.

Behandlungen an Patient*innen

Zu Beginn der Ausbildung als Osteopath*in stehen Falldarstellungen im Vordergrund. Die Dozent*in demonstriert die Untersuchung und Behandlung am Patienten. Die Problemstellung wird gemeinsam analysiert und das osteopathische Behandlungskonzept besprochen. Im nächsten Schritt behandelst Du unter Supervision. Das konstruktive Feedback des Dozenten führt Dich zu einer eigenverantwortlichen und souveränen Umsetzung der Osteopathie in die Praxis. Durch diese Behandlungen lernst Du im Laufe Deiner Ausbildung eine ganze Spannbreite verschiedenster Patient*innen und Beschwerden kennen.

Kosten pro Seminar

Die Kursgebühren betragen zurzeit 345,- € pro Osteopathie-Ausbildungsseminar (inkl. Skripte).

Ausbildungs-/ Weiterbildungsförderung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Zuschuss für die Osteopathie-Ausbildung / -Weiterbildung an unserer Schule oder andere Unterstützung zu erhalten. Einen Überblick über die Weiterbildungsfinanzierung liefert die Stiftung Warentest. Informiere Dich über Bildungsurlaub, Bildungsprämie und Weiterbildungsförderung im Rahmen von Begabtenförderung in Studium und Beruf.
Solltest Du konkrete Fragen haben, dann scheue Dich nicht uns anzusprechen.

Zum Beispiel via Email: info@osteopathie.com

Versäumter Unterricht

Falls Du aus irgendeinem Grund Unterricht versäumen solltest, kannst Du diesen am anderen Kursort nachholen. Die Ausbildung als Osteopath*in zu unterbrechen ist zu jedem Moment der Ausbildung möglich.

Klassensprecher*in

Jede Schulklasse wählt eine/einen Sprecher:in, die/der im regelmäßigen Austausch mit der Schulleitung steht.

Prüfungen

Gemäß den Richtlinien der BAO werden schriftliche & mündlich/praktische Prüfungen abgelegt. Zum Ende des fünfjährigen Studiums erfolgen die Osteopathie-Abschlussprüfungen nach dem Curriculum der BAO.

Quereinsteiger

Falls Du an einer anderen Schule bereits eine Ausbildung als Osteopath begonnen und abgebrochen hast, aber die Ausbildung als Osteopath*in dennoch fortsetzen willst, setze Dich mit uns in Verbindung. Wir prüfen gerne, ob wir Dir, gemäß den Richtlinien der BAO die Kurse anrechnen können.

Berufspolitik und Recht

Politik & rechtliche Situation der Osteopathie in Deutschland

Die Ausübung der Osteopathie ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt, obwohl in der ISCO-88 (International Standard Classification of Occupations) die OSTEOPATHIE bereits 1988 als Beruf im Gesundheitswesen in der Kategorie der Alternativmedizinischen Berufe klassifiziert wurde. Auch in der Klassifizierung der Gesundheitsberufe 2010 (KldB) der Bundesagentur für Arbeit wird die Osteopathie in der Kategorie Berufe der nicht ärztlichen Therapie und Heilkunde unter der Nummer 81783: „komplexe Spezialisten Tätigkeiten“ aufgeführt.
Seit November 2008 gibt es im Bundesland Hessen eine Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für Osteopathen (WPO-Osteo). Die WPO-Osteo regelt den Weg zur Erteilung einer staatlichen Erlaubnis zur Führung der Weiterbildungsbezeichnung Osteopathin/Osteopath in Hessen.
Diese WPO bringt allerdings keine Vorteile für die Berufsausübung. Sie regelt nicht die Berufsausübung eines Osteopathen; dies ist weiterhin Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten. Durch die WPO-Osteo wird kein eigenständiger Beruf des 'Osteopathen' geschaffen.
Die am 22. November 2008 in Hessen in Kraft getretene Verordnung einer Weiterbildungs- und Prüfungsordnung im Bereich der Osteopathie (WPO-Osteo) ist aufgehoben worden. Dazu wurde eine „Zweite Verordnung zur Änderung der Verordnung einer Weiterbildungs- und Prüfungsordnung im Bereich der Osteopathie“ erlassen, die am 1. September in Kraft getreten ist. Diese zweite Verordnung erklärt die Paragraphen 1 bis 18 samt Anlagen 1 bis 5 der WPO-Osteo zum 1. Januar 2019 für ungültig und führt Übergangs- und Überleitungsvorschriften für jene Weiterbildungen ein, die noch vorher begonnen werden. Für diese gilt die WPO-Osteo bis 2024.
Die hessischen staatlich anerkannten Osteopathen dürfen trotz ihrer von staatlicher Seite anerkannten Weiterbildung die Osteopathie NICHT im Erstkontakt ausüben, es bedarf einer Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers. In wieweit Heilkunde in diesem Fall delegierbar ist, wurde bis heute nicht durch die Rechtsprechung geklärt. Außerdem sieht die WPO eine maximale Studiendauer von VIER Jahren vor. Konkret bedeutet dies, dass 1350 Unterrichtseinheiten innerhalb von 4 Studienjahren absolviert werden müssen!

Wichtige Akademische und politische osteopathische Instanzen

BAO = Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V.
www.bao-osteopathie.de

VOD = Verband der Osteopathen Deutschland e.V.

www.osteopathie.de

AFO = Akademie für Osteopathie e.V., AFO

www.osteopathie-akademie.de

DÄGO = Deutsche Ärztegesellschaft für Osteopathie e.V.
www.daego.de

Internationale Anerkennung

Strebst Du eine vorübergehende oder dauerhafte Auslandstätigkeit als Osteopath / Osteopath*in an? Wir gehen davon aus, dass die Bezeichnung eines Abschlusses als „international anerkannt“ bei vielen Interessentinnen und Interessenten den Eindruck erweckt, dass man mit dem Abschluss überall im Ausland als Osteopath*in oder Osteopath die Berufsanerkennung erhalten und dort arbeiten könnte. Dies ist nicht der Fall. In der Regel wird über die Berufszulassung individuell entschieden, je nach den Regeln des Gastlandes, in dem man arbeiten möchte. In akademischer Hinsicht gibt es keine internationale Behörde, Agentur oder Stelle, die eine „internationale Anerkennung“ im Bereich Osteopathie aussprechen könnte. Formal gibt es somit keine akademische „internationale Anerkennung“.

Titel & Diplome

Osteopath-BAO:
Damit Du die Urkunde ”Osteopath-BAO” bei der BAO beantragen kannst, musst Du nach heutigem Stand folgende Bedingungen erfüllen:
1. Bestehen der BAO-Prüfungen
2. Abgabe einer (kleinen) Abschlussarbeit


* Osteopath DO®:
Um Osteopath DO® ("diplomiert in Osteopathie" - in Deutschland können Diplome nur von Universitäten und Hochschulen vergeben werden. Aus diesem Grund entspricht D.O. in Deutschland einer Marke) zu werden, musst Du nach heutigem Stand folgende Bedingungen erfüllen:
1. Bestehen der BAO-Prüfungen
2. Anfertigung einer wissenschaftlichen osteopathischen Arbeit (Thesenarbeit). Du musst eine wissenschaftliche Studie planen, durchführen, ausarbeiten und vor einem Gremium (der AFO, BAO, DVO, usw.) vorstellen.


* D.O . (DO):
In den USA bedeutet die Bezeichnung D.O.: Doctor of Osteopathic Medicine.
Im Alltag der klinischen Praxis in den USA sind Ärzte mit dem Titel D.O. gleichgestellt mit den Kollegen, die den Titel M.D. (Medical doctor) erworben haben. Dort praktizieren die D.O.’s als vollapprobierte Ärzte mit allen entsprechenden Rechten.
Die Bezeichnung Osteopath D.O. steht in Europa für „Diplom in Osteopathie“ (in Deutschland ist DO® eine Marke und kein Diplom). Um diesen Titel zu erlangen, muss eine fünf- bzw sechs-jährige Osteopathie- Ausbildung (Teilzeit oder Vollzeit) durchlaufen werden, die mit einer Diplom-arbeit abschließt. Wer sich zum Osteopathen in einer Teilzeitausbildung ausbilden lassen möchte, muss bereits ein Diplom im medizinischen oder paramedizinischen Bereich vorweisen können.


* D.O.® (DO®):
Die in Deutschland durch eine Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit erworbene Marke D.O.® hat keine rechtliche Bedeutung. Allerdings ist D.O.® eine geschützte Bildwortmarke des Verbandes der Osteopathen Deutschland e. V. (VOD).


* BSc. Ost. / MSc. Ost.: Die SKOM-Studenten bzw Absolventen können einen Bachelor- oder Master-Studiengang in der Osteopathie nach der Ausbildung absolvieren. Der akademische Grad kann mit entsprechender Landeskennzeichnung in Deutschland geführt werden, berechtigt aber NICHT zur Ausübung der Osteopathie. Hierfür ist in Deutschland mindestens der Heilpraktikertitel notwendig.

Rückzahlung osteopathischer Behandlungen

Die große Nachfrage nach Osteopathie in Deutschland und die guten Erfahrungen vieler Patienten haben dazu geführt, dass seit Inkrafttreten des Versorgungsstrukturgesetzes 2012 bundesweit mehr als 100 gesetzliche Krankenkassen (GKV) ihren Versicherten Kosten für Osteopathie anteilig erstatten. Die Voraussetzungen, Leistungsumfang, Abrechnung und Leistungserbringer können aber sehr unterschiedlich sein. Siehe www.osteokompass.de/de-patienteninfo-krankenkassen.html

Dass die Kassen mit ihrem Angebot, Osteopathie anteilig zu erstatten den Bedürfnissen ihrer Versicherten nachkommen, zeigte Stiftung Warentest Mitte Februar 2013 anhand von Ergebnissen einer nicht repräsentativen Umfrage, die sie Ende 2012 an 3500 Osteopathie-Patienten durchgeführt hatte. Demnach waren 71 Prozent der Teilnehmer mit ihrer osteopathischen Behandlung „sehr zufrieden“ und weitere 17 Prozent immerhin „zufrieden“.

  • info@osteopathie.com
  • +49 (0)40 230466

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