Osteopathie-Ausbildung

Wie gestaltet sich die Ausbildung zum Osteopathen?

Wer wird aufgenommen?

Ärztin/Arzt

Heilpraktiker/in

Physiotherapeut/in

Masseur/in oder med. Bademeister/in mit Ausbildung „Manuelle Therapie“ (340 Stunden)

Wann geht’s los?

Ausbildungsbeginn ist jeweils im September

Die aktuellen Kalender finden Sie hier:

2017 +++ 2018 +++ 2019

Wie hoch sind die Gebühren?

Kosten für die Seminare: 335.- €/Seminar

Wie melde ich mich an?

Die Anmeldung erfolgt über:

SKOM – Gesellschaft für Osteopathie GbR

Wandalenweg 14 – 20

20097 Hamburg

Anmeldeformular HIER herunterladen

Aktuelle Broschüre

Was wird an der SKOM unterrichtet?

Osteopathie-Ausbildung - SKOM

Osteopathie-Ausbildung

Inhalte: An der SKOM haben wir ein inhaltlich aufbauendes Curriculum, in dem die verschiedenen Fächer aufeinander abgestimmt sind, um damit zu einem leichteren Verständnis der Gesamtheit zu kommen. Neben eines intensiven Trainings des Spürsinns, wollen wir eine Balance zwischen strukturiertem Unterricht und „spielerischen Elementen“ bilden, um damit das Augenmerk auf das Verständnis für osteopathische Prinzipien, das „osteopathic thinking“, zu richten.

Osteoartikuläre Osteopathie: Die Aufmerksamkeit ist auf die Muskeln, Knochen und Gelenke des Körpers gerichtet. Das Aufsuchen und Behandeln der mechanischen Dysfunktionen des Muskel-Skelett-Systems aus osteopathischer Sicht bedeutet eine Betrachtung des Menschen in seinem Gesamtkontext. Hierzu werden verschiedene diagnostische Verfahren und Techniken verwendet, um Dysfunktionen zu finden und zu behandeln.

Viszerale Osteopathie: Die Organe selbst und ihre versorgenden Gewebe werden palpatorisch befundet. Störungen in der Biomechanik dieser Gewebe werden aufgespürt und auf Basis einer ganzheitlichen Sichtweise behandelt. Eine gestörte Biomechanik und Versorgung der Organe führt zu einer Einschränkung der jeweiligen physiologischen Aufgaben und belastet den Gesamtorganismus.

Craniosacrale Osteopathie: Legt den Schwerpunkt auf die Mobilität und Elastizität der Schädelknochen und des Kreuzbeins, der dazugehörigen Hirn- und Rückenmarkshäuten, der Motilität des ZNS sowie des Liquor Cerebrospinalis. Zusätzlich werden die feinen Bewegungen des craniosacralen Rhythmus palpiert und behandelt. Eine genaue, feine Palpation, ein gut entwickelter Tastsinn und die Fähigkeit, ganzheitlich zu denken, sind in diesem Bereich unentbehrlich.

Thorakale Osteopathie: Die Ursache von Blockaden der Brustwirbel bzw. Rippengelenke findet man sehr häufig tiefer, d.h. im Brustkorb (Lunge/Lungenfell/Herzbeutel etc.). Beispielsweise wird eine Funktionsstörung der Lunge den Thorax und die Brustwirbelsäule in ihrer Funktionsweise beeinflussen. Daher ist es notwendig, den Inhalt des Thoraxes bei der osteopathischen Annäherung zu integrieren und seine Wechselwirkung mit der BWS und dem Brustkorb aufzudecken.

Myofasziale Osteopathie: In der Osteopathie sieht man Faszien als funktionell einheitliches System an. Es handelt sich dabei um eine Art Röhrensystem aus Bindegewebe, das den ganzen Körper durchzieht. Jede Veränderung in der Mobilität einer Gewebestruktur überträgt sich daher auf die Mobilität des Fasziensystems und so auf den ganzen Körper.

Jeder lernt auf seine Art. Deshalb bietet die Ausbildung ein breites Spektrum an unterschiedlichen Medien und verschiedenen Lernsituationen: Gruppenarbeit, Workshops, Patientenbehandlungen unter Supervision und Prüfungsvorbereitung (Theorie und Praxis). Alle Skripte und Unterlagen existieren in digitalisierter Form und werden den Schülern jeweils vor den Seminaren per E-Mail zugeschickt.

Die wichtigen Vorteile einer Osteopathie-Ausbildung an der SKOM:SKOM Osteopathie Schule

  • Erfahrenes Dozenten-Team
  • Gute personelle Besetzung bei praktischem Unterricht
  • Schulkoordinator, der jederzeit bei Problemen ansprechbar ist
  • Moderne Kursräume
  • Skripte in digitaler Form
  • Persönliche Atmosphäre über den Unterricht hinaus
  • Intensive Vorbereitung auf die Abschlussprüfung
  • Begleitung bei BAO- und /oder D.O.-Arbeiten

Allgemeines Kursprogramm

Kursprogramm Osteopathie

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Abschlussarbeiten

Wenn Sie sich am Ende der Osteopathie-Ausbildung zum Verfassen einer Abschlussarbeit oder einer Diplomarbeit entließen wollen, begleiten und betreuen wir Sie gerne beim Durchführen ihrer wissenschaftlichen Studie und beim Verfassen der schriftlichen Arbeit.

BAO Logo

Osteopath/in BAO

  • Die Abschlussarbeit ist Bestandteil der Ausbildung.
  • Vor Erstellen einer Arbeit muss ein Methodologiekurs absolviert worden sein.
  • Der Umfang der Arbeit beträgt ungefähr 5000 bis 10000 Wörter, wobei die Schulleitung eine Einzelfallentscheidung behält.
  • Die Arbeit soll einen Bezug zur Osteopathie haben.
  • Es sind folgende Formen der Abschlussarbeit möglich: Fallstudie („single case study“, „case report“, KasuisPk, Fallbeispiele), systemaPsche
  • Literaturarbeit, diagnosPsche Studie, klinische Pilotstudie, Erarbeitung von Grundlagen, Literaturarbeit mit historischen Hintergrund, etc.
  • Die Abschlussarbeit wird unter methodologischen Aspekten von einem Tutor begleitet. Der Tutor muss selbst Osteopath sein und schon eine Arbeit erstellt haben. Ist der Tutor kein Osteopath, dann muss ihm ein Osteopath beigeordnet werden.
  • Der Arbeitsentwurf wird durch den Schüler bei der Schulleitung eingereicht.
  • Die Arbeit wird schulintern durchgeführt, die Schule unterstützt den Schüler bei seiner Arbeit.
  • Die Bewertung der Arbeit erfolgt durch die Schulleitung.
  • Die BAO gibt zur Durchführung der Bewertung QualifikatiPonsrichtlinien an die Schulen.
  • Die Abschlussarbeit wird bewertet nach „bestanden“ und „nicht bestanden“.
  • Die Vorstellung der Arbeit kann bei einem Schulsymposium erfolgen, ist aber keine Pflicht, und liegt im Ermessen der Schulleitung.
  • Die BAO erhält die Möglichkeit, die Abschlussarbeiten einzusehen. Die Schule muss ein Exemplar der Arbeit über einen Zeitraum von 10 Jahren archivieren.
  • Abstracts sind der BAO in digitaler Form einzureichen.

Ansprechpartner der SKOM: Georg Eggers D.O. (georgeggers@t-online.de)

D.O. – BVO

Der Verein vergibt den Titel „D.O.“, wenn das Vollmitglied seine wissenschaftliche Abschlussarbeit vor einem durch den Verein eingesetzten Prüfungsgremium erfolgreich verteidigt hat. Der Titel D.O. kann auch vergeben werden, wenn das Vollmitglied seine an einer Hochschule/Universität der BRD bereits erfolgreich verteidigte osteopathische Bachelor- oder Master-Thesis in digitaler und gebundener Form beim BVO einreicht.

Für eine im Ausland an einer Hochschule/Universität bereits erfolgreich verteidigte osteopathische Bachelor- oder Master-Thesis kann der Titel D.O. nach Einzelfallentscheidung der Prüfungskommission vergeben werden.

Ansprechpartner der SKOM: Georg Eggers D.O. (georgeggers@t-online.de)

Quellen: www.osteopathie-akademie.de sowie www.bao-osteopathie.de und www.bv-osteopathie.de

Logo AFO

AFODO® / D.O.®

Ziel dieser „Grundlagen für die Durchführung einer osteopathischen wissenschaftlichen Studie“ ist es, den Schülern zum Abschluss ihrer Ausbildung an einer Osteopathieschule – welche die Richtlinien der AFO anerkennt – Anregungen für die Anfertigung der osteopathischen wissenschaftlichen Arbeit zum Osteopathen, zur Osteopathin AFODO® zur Verfügung zu stellen. Die Marke AFODO® berechtigt in der Folge, die Marke D.O.® des VOD zu erwerben.

Voraussetzung für die Erstellung einer osteopathischen wissenschaftlichen Studie:

Abgeschlossene Ausbildung in Osteopathie in Teil- oder Vollzeit nach den Kriterien der AFO und der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. – BAO.
Erfolgreich abgeschlossene Abschlussprüfung nach den Richtlinien der AFO oder der BAO.
Nachweis einer Ausbildung in Methodologie von 25 Unterrichtseinheiten (zu 45 Min.)

Themenwahl

Die Wahl des Themas ist frei, die Arbeit muss aber einen deutlichen Bezug zur osteopathischen Behandlung, osteopathischen Diagnostik oder osteopathischen Medizin allgemein haben.

Für die osteopathische Betreuung und Unterstützung der Arbeit muss ein Tutor (Voraussetzung D.O.®, AFODO®, BSc., MSc. in Osteopathie oder vergleichbarer Titel für die Erstellung einer wissenschaftlichen Studie) gefunden werden. Es ist weiterhin sinnvoll und wünschenswert die methodologischen Aspekte mit einem Methodologen abzustimmen.

Das Thema der osteopathischen wissenschaftlichen Studie soll realisierbar, für den Schüler interessant, neu, ethisch vertretbar und relevant sein. Je nach Umfang und Komplexität des Themas kann die Arbeit von einem Schüler allein oder mehreren Schülern gemeinsam (maximal 3) angefertigt werden. Der wesentliche eigenständige Input jedes Beteiligten soll dokumentiert werden.

Genehmigung

Nach Festlegung des Themas und der eventuellen Arbeitsgruppe ist als erstes ein Exposee an die Forschungskommission der AFO einzureichen. Dieses Exposee soll stichpunktartig die inhaltliche Gliederung der osteopathischen wissenschaftlichen Arbeit (das Protokoll) wiedergeben. Es wird von der Forschungskommission geprüft, beurteilt und gegebenenfalls genehmigt. Nach Bearbeitung evtl. Verbesserungsvorschläge kann die osteopathische wissenschaftliche Studie in Angriff genommen werden und sie sollte 3 Jahre nach der Abschlussprüfung der Osteopathie-Ausbildung Teil I abgeschlossen sein.

Ansprechpartner der SKOM: Georg Eggers D.O. (georgeggers@t-online.de)

Ansprechpartnerin für alle Fragen zu D.O.-Arbeiten:

Sylvia Marx D.O.M.R.O.
Akademie für Osteopathie e.V. – AFO
Geschäftsstelle Forschungskommission
Alte Talstr. 74
73732 Esslingen

Weitere Informationen zur Erstellung der Studie, sowie die Ausbildungsordnung der AFO finden Sie HIER!